Fachdidaktik Deutsch Primarstufe

Schreib­for­scher­box für die 1. und 2. Jahrgangsstufe

Prof. Dr. Julia Knopf (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Eva Schren­ker (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Corinna Lup­to­wicz (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Schreib­mo­to­rik­in­sti­tut Herolds­berg e.V.
Schwan Sta­bilo Unter­neh­mens­gruppe (Heroldsberg)

Das Unter­neh­men Schwan-STABILO ent­wi­ckelt Schreib­ge­räte und enga­giert sich in die­sem Zusam­men­hang seit eini­ger Zeit in der Erfor­schung der Ergo­no­mie und Schreib­mo­to­rik. Auf Basis aktu­el­ler For­schungs­er­geb­nisse wird in Zusam­men­ar­beit mit dem Lehr­stuhl nun eine sog. Schreib­for­scher­box für die 1. und 2. Jahr­gangs­stufe kon­zi­piert, die auf aktu­el­len For­schungs­er­geb­nis­sen zum moto­ri­schen Ler­nen basiert. Auf­gabe des Lehr­stuhls ist die Gestal­tung und Erpro­bung anspre­chen­der Mate­ria­lien, die die Ergeb­nisse der Schreib­mo­to­rik­for­schung mit aktu­el­len Erkennt­nis­sen der Schreib­di­dak­tik und des Schrift­spra­ch­er­werbs ver­knüp­fen. Die Mate­ria­lien der Schreib­for­scher­box wer­den im Som­mer an meh­re­ren saar­län­di­schen Grund­schu­len erprobt (www.schreibmotorikinstitut.com).

Mär­chen­aka­de­mie

Prof. Dr. Julia Knopf (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Dr. Mar­tin Beyer (Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Autor und Inha­ber von „Inno­va­tion durch Spra­che“)
Prof. Dr. Dr. Alex­an­der Brink (Uni­ver­si­tät Bay­reuth, Wirt­schafts­ethik, con­cern GmbH Köln)
Eva Schren­ker (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Primarstufe)

Ziel des „Märchenakademie“-Teams ist es, die Berei­che „Bil­dung” und „Unter­hal­tung” so mit­ein­an­der zu ver­bin­den, dass unab­hän­gig vom Zeit­geist und kurz­le­bi­gen Trends eine Brü­cke zwi­schen Tra­di­tion und Moderne geschla­gen wird. Im Rah­men des Pro­jekts wer­den neue Zugänge erforscht, mit Hilfe derer Kin­der und Jugend­li­che unter­schied­li­cher Her­kunft und unter­schied­li­cher Bega­bung die Werte der Mär­chen ver­mit­telt wer­den. Ins­be­son­dere die Unter­stüt­zung von Lehr-Lernprozessen durch einen sinn­vol­len Ein­satz digi­ta­ler Medien steht im Mit­tel­punkt. So wird u.a. an der Ent­wick­lung von Märchen-Apps und einer digi­ta­len Lern– und Spiel­welt geforscht. Mehr Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.maerchenakademie.de.

Fit in Deutsch

Prof. Dr. Julia Knopf (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
San­dra Schie­der (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Eva Schren­ker (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Corinna Lup­to­wicz (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Primarstufe)

Das Pro­jekt „Fit in Deutsch“ hat zunächst das Ziel, Kin­der im Fach Deutsch gezielt zu unter­stüt­zen. Seit 2009 för­dern Lehr­amts­stu­die­rende in die­sem Pro­jekt Kin­der der 3. und 4. Klasse. Diese För­de­rung ist auf die indi­vi­du­el­len Stär­ken und Schwä­chen der Kin­der abge­stimmt und basiert auf  aktu­el­len Erkennt­nis­sen der Deutsch­di­dak­tik. Auf viel­fäl­tige Weise wer­den die Stu­die­ren­den dabei durch die Wis­sen­schaft unter­stützt. Ziel ist in die­sem Zusam­men­hang ins­be­son­dere die Erfor­schung kom­pe­tenz­be­reichs­über­grei­fen­der Unter­richts­mo­delle, die im Rah­men des Pro­jekts erprobt und eva­lu­iert wer­den. Mehr Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter www.fitindeutsch.de

Mein Unter­richt

Prof. Dr. Julia Knopf (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Nina Bät­zel (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
San­dra Schie­der (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Ste­fan Appel­hans (k-lab Berlin)

meinUnterricht.de (www.meinunterricht.de) ist eine Web­seite, die sich zum Ziel gesetzt hat, Leh­re­rin­nen und Leh­rern aller Schul­for­men und Fächer aktu­elle und viel­fäl­tige Unter­richts­ma­te­ria­lien zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dabei arbei­tet meinUnterricht.de mit vie­len Ver­la­gen zusam­men. Nut­ze­rin­nen und Nut­zer haben die Mög­lich­keit, Doku­mente zu suchen, her­un­ter­zu­la­den und auf einem vir­tu­el­len Schreib­tisch ganze Unter­richts­ein­hei­ten und –sequen­zen zu orga­ni­sie­ren. Inten­tion ist es, die Unter­richts­vor­be­rei­tung zu opti­mie­ren sowie neu­este wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse und didak­ti­sche Impulse zu lie­fern. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen des Lehr­stuhls erfor­schen in die­sem Zusam­men­hang Qua­li­täts­stan­dards für Onlineplattformen.

Bil­dungs­ma­nu­fak­tur

Prof. Dr. Julia Knopf (Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Fach­di­dak­tik Deutsch Pri­mar­stufe)
Prof. Dr. Dr. Alex­an­der Brink (Uni­ver­si­tät Bay­reuth, Wirt­schafts­ethik, con­cern GmbH Köln)

Die Über­nahme unter­neh­me­ri­scher Ver­ant­wor­tung hat sich zu einem ent­schei­den­den Wett­be­werbs­vor­teil für Unter­neh­men ent­wi­ckelt. Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity | CSR bezeich­net das ver­ant­wort­li­che Han­deln von Unter­neh­men in den stra­te­gi­schen und ope­ra­ti­ven Kern­pro­zes­sen. Wich­tige The­men sind der Umgang mit Mit­ar­bei­tern und der Umwelt sowie Akti­vi­tä­ten im gesell­schaft­li­chen Umfeld des Unter­neh­mens. Hier rückt das Enga­ge­ment zur För­de­rung von Bil­dungs­pro­jek­ten zuneh­mend in den Fokus.

Stu­dien zei­gen, dass Bil­dungs­pro­jekte in Koope­ra­tion zwi­schen Uni­ver­si­tät, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft beson­ders wirk­sam sind. Nur so wird ein Mehr­wert für Unter­neh­men und Gesell­schaft geschaf­fen. Ziel des Bil­dungs­en­ga­ge­ments sollte es sein, einen sinn­vol­len Bezug zwi­schen sozia­lem Enga­ge­ment und dem Kern­ge­schäft Ihres Unter­neh­mens her­zu­stel­len. Die Bil­dungs­ma­nu­fak­tur erforscht Mög­lich­kei­ten einer Koope­ra­tion zwi­schen Deutsch­leh­rer­bil­dung und Wirt­schaft zum wech­sel­sei­ti­gen Vorteil.

Unter­su­chun­gen zur Zuhör­kom­pe­tenz von Kin­dern und Jugendlichen

San­dra Schie­der (Uni­ver­si­tät des Saarlandes)

Dem Zuhö­ren wird in der For­schung weni­ger Auf­merk­sam­keit geschenkt als dem Spre­chen – wenn­gleich Kom­mu­ni­ka­ti­ons­theo­rien und auch Bil­dungs­stan­dards oder Lehr­pläne prin­zi­pi­ell von einer Gleich­ge­wich­tung aus­ge­hen. Auch von Schü­le­rin­nen und Schü­lern wird erwar­tet, dass sie ihre Auf­merk­sam­keit dem Unter­richts­ge­sche­hen zuwen­den und die­sem aktiv und kon­zen­triert fol­gen – als wäre die Zuhör­kom­pe­tenz eine ange­bo­rene Fähig­keit. Spe­zi­elle Maß­nah­men und Stra­te­gien – ins­be­son­dere für den Über­gang vom Zuhö­ren zum Ver­ste­hen – wer­den äußerst sel­ten expli­zit ver­mit­telt. Den Ler­nen­den ist es oft selbst über­las­sen, ihre audi­tive Wahr­neh­mung so zu steu­ern, dass sie die wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen aus den übri­gen, sie umge­ben­den Geräu­schen her­aus­fil­tern, diese ver­ar­bei­ten, in das Vor­wis­sen inte­grie­ren und speichern.

Gegen­stand des Dis­ser­ta­ti­ons­vor­ha­bens ist es daher zu erkun­den, unter wel­chen phy­si­ka­li­schen, phy­sio­lo­gi­schen sowie neu­ro­psy­cho­lo­gi­schen Bedin­gun­gen der Pro­zess des Zuhö­rens abläuft. Dies geschieht sowohl theo­re­tisch als auch empi­risch. So soll unter ande­rem dar­über reflek­tiert wer­den, inwie­weit neben einem lite­ra­ri­schen Hör­ver­ste­hen auch ein gram­ma­ti­sches exis­tiert. Aus den Erkennt­nis­sen wer­den am Ende jahr­gangs­über­grei­fende Schluss­fol­ge­run­gen für den Deutsch­un­ter­richt abgeleitet.